Der BioCube in der BioCity Leipzig

Mit über 30 ansässigen Unternehmen ist die BioCity Leipzig eines der bedeutendsten biotechnologisch-biomedizinischen Zentren Sachsens. Eng vernetzt arbeiten hier seit 2001 Unternehmen der Biotechnologie, Life Sciences und der Gesundheitswirtschaft. Als ein weiterer Teil der BioCity wurde mit dem BioCube Anfang 2013 für 12,3 Millionen Euro ein hochmodernes Büro- und Laborgebäude eingeweiht. Auf einer Fläche von 6.400 qm sind in nur 24 Monaten Bauzeit Büro-, Labor- und Produktionsräume für junge, innovative Firmen entstanden. Insbesondere die Gebäudelösungen für die Labore und Produktionsstrecken sind auf die speziellen Anforderungen der Unternehmen aus der Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft zugeschnitten. 

Dazu wurde vom Architekturbüro Spengler-Wiescholek ein markanter viergeschossiger Baukörper mit einer in Rottönen gehaltenen Fassadenverkleidung aus eloxiertem Aluminium entworfen. Eine grüne Innenfassade sowie die grüne Verkleidung im Erdgeschoss setzen die kontrastreichen Akzente der Außenhülle im Inneren fort. Mit seiner Dreifachverglasung, Wärmerückgewinnung und einer großen Photovoltaikanlage zeichnet sich der Bau auch durch ein hohes Maß an Energieeffizienz aus.

Moderne Tür- und Gebäudekommunikation in der BioCity


Wie schon zwei Jahre zuvor in der BioCity konnte die TCS AG auch jetzt im Rahmen der nationalen und europaweiten Ausschreibungen des BioCube den Auftrag für dessen Ausstattung mit einer modernen Tür- und Gebäudekommunikation gewinnen. Und das nicht ohne Grund, denn Flexibilität war gefragt. Zu den Besonderheiten des BioCube gehört es, dass die Mieteinheiten in Form eines Baukastensystems zu größeren Einheiten zusammengefasst werden können, um unterschiedliche Raumaufteilungen zu erreichen. Entsprechend flexibel sollte auch die Installation ausgeführt werden. TCS hat das dazu veranlasst, bei der Türkommunikation auf eine flexibel gestaltbare Netzwerkanbindung zu setzen.

Der BioCube verfügt über einen Haupt- und zwei Nebeneingänge, die mit jeweils einer Außenstation und einer Kamera ausgestattet sind. Im Haupteingangsbereich befindet sich der Empfang mit einem Concierge. Die vier Geschosse sind derzeit an zwölf Unternehmen vermietet, die durch Besucher von den Eingängen gerufen werden können. 

An acht Etagenzugängen wurde jeweils eine Video-Außenstation installiert, so dass Besucher nicht nur an den Hauseingängen, sondern auch an den Etagenzugängen per Videobild identifiziert werden können. Als Alternative zu konventionellen Türtelefonen oder Innenstationen wird in den Büros die Türkommunikation auch an PCs mit der Software TCS:Softphone oder an mobilen Endgeräten wie iPod, iPhone oder iPad mit der TCS:App bedient. 

Möglich wird das, weil in der Anlage klassische leistungsfähige TCS:BUS-Technik mit einer flexiblen Netzwerkanbindung erweitert wurde. So wird die Video-Türkommunikation von den Ein- und Zugängen via IP-Interfaces in die vorhandenen Firmennetzwerke eingespeist und kann via (W)LAN vom PCs oder Tablets aus bedient werden. Damit entspricht die Ausführung der Anlage dem Grundanliegen des Betreibers, die Raumaufteilungen der Büros auch zukünftig flexibel verändern zu können, ohne das damit installationstechnische Veränderungen notwendig werden.

Das Know How für die Entwicklung technischer Lösungen zur Türkommunikation in Netzwerken hat sich TCS in den vergangenen Jahren weniger im deutschen Markt als in internationalen Projekten, vor allem im asiatischen Raum, erarbeitet. Asiatische Leitmärkte setzen bereits seit einigen Jahren, insbesondere zur Bewältigung großer Wohnungsbauprojekte, anstatt auf proprietäre Kommunikationstechniken eher auf eine netzwerkbasierende Kommunikation. Begründet ist dies sicherlich mit der Entscheidungsfreiheit zur Art der Verkabelung im Neubauumfeld. Ein weiterer Grund jedoch liegt in der, insbesondere in asiatischen Märkten verbreiteten Kombination von Gebäudekommunikation, Hausautomation und Alarmierungssystemen. Zusätzliche Ansprüche an die Gebäudekommunikation erwachsen zudem aus der international verbreiteten Internkommunikation zwischen Bewohnern und einem Concierge, Sicherheitsdienst oder Pförtner, was deutlich leistungsfähigere Sprechwege erfordert. 

Mit einem überdurchschnittlich hohen Exportanteil hat sich TCS heute, wie schon in der Vergangenheit, diesen anspruchsvollen Randbedingungen im internationalen Umfeld erfolgreich gestellt. Dadurch wurden viele Projekte technisch durch andauernd notwendige Innovationen bewältigt. Davon profitieren heute auch Projekte wie der BioCube in Leipzig, in dem die Flexibilität und Zukunftssicherheit die entscheidenden Kriterien der Betreiber für die Art und Auswahl der Türkommunikation waren. Eine Entscheidung für TCS.

Objekt

BioCube in der BioCity Leipzig

Bauherr

Leipziger Gewerbehof GmbH & Co. KG
Mommsenstraße 6
04329 Leipzig  

Architektur

Elektroplanung und -installation

Cherier Elektromontage GmbH
Franz-Flemming-Str. 17a
04179 Leipzig

Projektvolumen

Bausumme: 12,3 Mio. Euro

Objektgröße: ca. 8.500 qm BGF

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